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Die Maschinenfabrik Esslingen und ihre historische Entwicklung

Die Maschinenfabrik Esslingen (ME) wurde im Jahr 1846 als Maschinenfabrik für den Bau von Lokomotiven und Eisenbahnwagen, etc. gegründet. Angesichts eines sich ständig vergrößernden Eisenbahnnetzes, verbunden mit einer Abnahmegarantie durch die Württembergische Staatsregierung, wuchs die Gesellschaft im 19.Jahrhundert beständig. Um die Jahrhundertwende wurde das Produktionsprogramm unter anderem auf Straßenbahnen und elektrische Schienenfahrzeuge ausgeweitet.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde die ME an den Konzern Gutehoffnungshütte angebunden. Die Produktionspalette wurde weiter ausgeweitet und umfasste zusätzlich Gabelstapler, Elektrokarren, Stahl- und Brückenbauten sowie Müllentsorgungsanlagen.

Nach dem zweiten Weltkrieg konnte die ME angesichts veränderter Wirtschaftsbedingungen nicht mehr an die Erfolge früherer Jahre anknüpfen. Ab 1965 musste daher die Produktion sukzessive, als letzter Teil der Gabelstaplerbereich in 1968, eingestellt werden.

1965 übernahm die Daimler-Benz AG 71% der Kapitalanteile der ME. Die Daimler-Benz AG expandierte im Neckarraum und übernahm die Arbeitnehmer der ME in ihre eigene Produktion. Bezüglich des Immobilienvermögens der ME wurde ein Pachtvertrag mit der Daimler-Benz AG abgeschlossen, mit dem die Grundstücke und Anlagen der ME langfristig an die Daimler-Benz AG verpachtet wurden. Die ME hat sich damit von einem Industrieunternehmen zu einer reinen Immobilienverwaltungsgesellschaft gewandelt.

Die ME vermietete seit 1965 ihren Immobilienstand mit Ausnahme von geringen Wohnungsbeständen ausschließlich an den damaligen Daimler-Benz- und heutigen DaimlerChrysler-Konzern.

Im Jahre 1983 wurde der Immobilienstand der ME ausgebaut, indem die Maschinen- und Werkzeugbau Zuffenhausen Aktiengesellschaft sowie die Württembergische Baumwollspinnerei und -Weberei in Esslingen am Neckar Aktiengesellschaft, die über umfangreiche Immobilienbestände in Zuffenhausen und in Esslingen-Brühl verfügten, auf die ME verschmolzen wurden.

Mit dem Sqeeze-Out-Verfahren im Jahre 2003 ging die ME zu 100% auf die Daimler-Chrysler AG über. Bis dahin wurden die Aktien der ME noch an der Stuttgarter Börse gehandelt. Mit Wirkung vom 29.11.2012 endete die rechtliche Selbständigkeit der ME innerhalb der Daimler-Grund Gesellschaft.

Haben Sie Fragen zu diesem Bericht vom April 2014?
Mail an den FVME: ME-Vorstand@t-online.de

Fotos von ME-Produkten


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